Wasser im Knie – Welche Ursachen & Behandlungsmöglichkeiten sind ratsam

Grundsätzlich ist das sogenannte Wasser im Knie eine Bezeichnung, die keine direkte Diagnose darstellt, denn bei Wasser im Knie handelt es sich um ein Symptom, und nicht um eine Ursache oder um eine Diagnose. Trotzdem kann diese Erscheinung von Wassereinlagerungen in Muskeln und bzw. oder Gelenken verschiedene Ursachen haben, denen man durchaus medizinisch auf den Grund gehen sollte und muss, um gravierende gesundheitliche Schäden zu verhindern.

Ursache: Kniegelenksarthrose (Gonarthrose)

Eine Kniegelenksarthrose, die unter anderem auch als Gonarthrose bezeichnet wird, ist ein frühzeitiger Verschleiß der Kniegelenke, die auch mit einer Einlagerung von Gewebewasser oder der Bildung von Schleimbeuteln einhergehen kann. In diesem Fall sollte neben dem Hausarzt immer auch ein Homöopath aufgesucht werden, da eine Schmerzlinderung durch alternative Medizin einerseits nicht nur möglich sondern auch sehr wahrscheinlich ist und andererseits die eigentliche Erkrankung selbst gut auf alternativem Wege behandelt werden kann.

Ursache: Schädigung des Meniskus

meniskus

Der Meniskus kann durch Überlastung Ursache für die Gewebewasserablagerung sein.

Eine Meniskusschädigung kann unter Umständen verschiedene Ursachen haben, so dass diese unbedingt abgeklärt werden sollten, falls vermutet wird, dass der schadhafte Meniskus der Auslöser für die Einlagerung von Gewebewasser oder die Bildung eines Schleimbeutels ist. Dabei kann eine mögliche Ursache in einem Unfallschaden bestehen, bei dem der Patient keinen Arzt aufgesucht hat, da der Unfall an sich nur ein kleiner Sturz oder was auch immer war, der unterbewertet wurde. Hier sollte sich der betreffende Patient nicht scheuen, auch nach einem späteren Auftritt der Symptome seinen Arzt von dem zuvor erlittenen Unfall in Kenntnis zu setzen, denn eine Behebung der Schäden ist oft auch noch zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Ist dies nicht der Fall, kann auch eine Berufserkrankung vorliegen, wenn beispielsweise bei knienden oder sonst wie beanspruchenden Tätigkeiten eine Überbelastung vorliegt.

Ursache: Baker-Zyste

bakerzyste

Bei der Bakerzyste in eine genaue Diagnose sehr wichtig. So kann nach der Operation eine Neubildung mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Unter einer sogenannten Bakerzyste versteht man eine popliteale Zyste der verschiedensten Art, wobei die Genese nicht unbedingt geklärt sein muss und oftmals mit ausschließlich schulmedizinischen Methoden auch nicht klärbar ist. Hier kann es also sinnvoll sein, auch alternativmedizinische Diagnoseverfahren zu nutzen, um die Ursache der Erkrankung herauszufinden. Erst wenn dies gelungen ist, kann es sinnvoll sein, die Zyste operativ zu entfernen, ohne dass eine Neubildung befürchtet werden muss. Ist die eigentliche Ursache der Zystenbildung unklar, so muss der Patient leider damit rechnen, dass sich die Erkrankung wiederholt und auch nach der Operation der Zyste eine erneute Bildung zu befürchten ist. Schließlich kann die eigentliche Ursache nicht behandelt werden.

Wasser im Knie – Die Symptome und ihre Behandlung

wasserimknie symptome

Symptome und Gründe für Ablagerung von Gewebewasser gibt es eine Vielzahl. Auch körpereigene Giftstoffe oder Allergene können einen negativen Einfluss haben.

Wie bereits ersichtlich, können Wassereinlagerungen im Knie genauso vielfältige Ursachen haben, wie Wassereinlagerungen in jedem anderen Gelenk, so dass die Ursache unbedingt von einem Arzt und bzw. oder Homöopathen abgeklärt werden sollte. Diese doppelte Abklärung ist deshalb sinnvoll, da auch verschiedene Giftstoffe im Körper oder sonstige Allergene die Einlagerung von Wasser verursachen oder zumindest begünstigen können. Schließlich hat auch die Bildung einer Zyste oder die Schädigung eines Meniskus ohne unfallbedingte Ursache einen Auslöser, der durchaus umweltbezogene Gründe für seine Entstehung haben kann. Somit kann es auch nach einer operativen Behandlung einer Zyste welcher Art auch immer oder einer Meniskusschädigung sinnvoll sein, nochmals einen Homöopathen aufzusuchen und eine mögliche Erkrankung in dieser Hinsicht abklären zu lassen. In vielen Fällen besteht dabei sogar die Möglichkeit, durch den Hausarzt oder den behandelnden Chirurgen in der Klinik eine entsprechende Überweisung zu erhalten, so dass sich auch für Kassenpatienten die Kosten für die Nutzung einer alternativmedizinischen Behandlung reduzieren lassen.

Durch Hausmittel Schmerzfreiheit erreichen?

kalte umschlaege

Die altbewerten kalten Umschläge können für eine kurzzeitige Linderung angewandt werden.

Wassereinlagerungen im Knie sorgen nicht selten für einen Anstieg der Temperatur in dem Bereich, in dem sich die Einlagerung befindet, was auf eine Entzündung des Bereichs schließen lässt. Hier können also durchaus auch Hausmittel zur Anwendung kommen, bis ein Termin beim Hausarzt oder Homöopathen ausgemacht werden kann. Grundsätzlich kann mit einer Anwendung kühlender Umschläge auf der Basis von Wasser oder abgeschabten Eis aus dem Tiefkühlschrank nichts falsch gemacht werden, so dass man dem jeweiligen Patienten auf diese Weise eine schnelle, aber leider nicht lange anhaltende, Linderung verschaffen kann. Ob die Nutzung von Hausmitteln aber lange anhält oder nicht, ist letzten Endes auch von der Grunderkrankung abhängig. Handelt es sich hier um eine sogenannte Bakerzyste oder um eine der verschiedenen Meniskusverletzungen, so wird der Arztbesuch auf keinen Fall vermeidbar sein. In diesem Fall ist auch nicht auszuschließen, dass der Arzt eine aufwendigere Schädigung diagnostiziert, die eine Operation unumgänglich macht.

Sanfte Therapie mit Homöopathie möglich?

Ja, grundsätzlich kann nahezu jede Erkrankung auch auf natürlichem Wege behandelt werden, so dass man eine Wassereinlagerung im Knie durchaus ebenfalls einem Homöopathen vorstellen sollte. Dabei können hier verschiedene Diagnosemöglichkeiten und Therapieformen zur Anwendung kommen, so dass hier keine allgemeingültige Aussage gemacht werden kann. Wichtig ist, zuerst einmal herauszufinden, was die Einlagerung von sogenanntem Wasser bzw. die Bildung der Schleimbeutel oder des Schleimbeutels hervorruft. Dabei gilt es schon zu bedenken, dass es also nicht nur ein einziger Schleimbeutel sein muss, der für eine Schwellung sorgt, sondern dass die Wassereinlagerung verschiedene Ursachen haben kann und somit auch verschiedene Krankheitsherde verantwortlich sein können. Eine kurzfristige Schmerzlinderung kann aber auch ein Hausmittel verschaffen, wobei hier an die klassische Eispackung zu denken ist. Diese ist in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich. Wer diese Art der Kühlung nicht anwenden möchte, kann auch kaltes Wasser nutzen und so Umschläge mit Eiswürfeln oder einfach nur gekühltem Leitungswasser machen.